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Was ist der Unterschied zwischen westlicher Schulmedizin und der
chinesischen Medizin ?
Die TCM
(traditionelle chinesische Medizin) setzt sich im wesentlichen zusammen
aus Akupunktur, Kräuterlehre und einer Art Chirotherapie (auf
Handgrifftechniken beruhende Heilmethode). Während die westliche
Medizin über organische Veränderungen nachdenkt, geht
es bei der chinesischen Medizin um energetische Entgleisungen: QI
(gesprochen : tschi). QI ist das energetische Potential, das den
Körper durchströmt, in zyklischen und definierten Leitbahnen
von der Körpermitte zu den Enden der Extremitäten und
wieder zurückfließt.Während die westliche Medizin
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Beobachtungen als Meßwerte registriert und ein anatomisch-physiologisches
Menschenbild hat, werden in der chinesischen Medizin Beobachtungen
ganzheitsmedizinisch gewertet und in einem energetischen Menschenbild
gesehen.
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Was ist das Ziel der chinesischen Behandlung ?
Beeinflussung
des energetischen Potentials, den QI-Fluß erreichen und modellieren,
Blockaden des QI-Flusses lösen und den QI-Fluß kräftigen
oder krankhaftes QI aus dem Körper eliminieren.
Bei welchen Krankheiten ist Akupunktur sinnvoll ?
Da nach Ansicht
der Chinesen durch die Akupunktur zu starke Ströme gebremst und Schwächen
gestärkt werden, kann man die Akupunktur in fast allen Krankheitsbereichen
einsetzen. Sehr große Erfolgsaussichten (ca.70%) finden sich besonders
bei chronischen Schmerzzuständen aller Art, insbesondere chronischen
Kopfschmerzen wie Migräne und Gelenkschmerzen durch Überlastung
oder Gelenksverschleiß. Sehr gute Erfolgsaussichten findet man auch
bei Heuschnupfen und anderen chronischen Nasennebenhöhleninfektionen,
sowie psychosomatischen Bauchbeschwerden. Zur Raucherentwöhnung oder
Gewichtsreduktion wird es unterstützend eingesetzt.
- Fortsetzung -
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