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resorbiert und dann über den Magendarmkanal wieder ausgeschieden
würden. Die Spritzenkuren sollten über mindestens 10
Injektionen, mindestens 2mal wöchentlich erfolgen und sollten
zur Wirkverbesserung mit der Eigenblutanwendung (siehe Kapitel Eigenblut)
kombiniert werden.
Das Spritzen von Vitaminen als Aufbauspritze ist in den
ärztlichen Praxen am meisten verbreitet. Es handelt sich meist
um Vitamin-B-Komplex-Präparate. Sie sind nicht sehr spezifisch
wirksam, aber recht preiswert.
Regeneresen-Kuren sind demgegenüber hochwertige Produkte
gegen spezielle chronische Abnutzungs-Erkrankungen, bei denen die
Eiweißbildung und die damit zusammenhängende inkretorische
Funktionen gestört sind. Wir empfehlen diese insbesondere bei
Verschleiß der Knochen und Gelenke und bei Krebspatienten,
aber es gibt auch für fast jedes Organsystem spezielle hergestellte
Regeneresen, wie Prostata- oder Schilddrüsenerkrankungen. Regeneresen
bestehen aus biologisch aktiven Ribonukleinsäuren (RNA). Diese
RNA sind wesentliche Bestandteile jeder Körperzelle. Sie sind
die Vermittler für die Steuerung des Eiweißaufbaus im
menschlichen Körper. Im alternden Organismus (schon ab 40 Jahren)
geht die Menge der körpereigenen RNA zurück. Durch die
Injektion von Regeneresen wird der Eiweißaufbau wieder gesteigert.
Die organspezifische RNA in den Regeneresen werden in einem besonderen
Herstellungsverfahren gewonnen. Dabei werden allergie-auslösende
Eiweißstoffe entfernt und möglicherweise vorhandene Bakterien
und Viren abgetötet. Dadurch haben wir bei den Regeneresen,
die tierischen oder menschlichen Zellbestandteilen ähneln,
bisher keinerlei Unverträglichkeitsreaktionen erlebt.
Thymuspeptide haben eine zentrale Bedeutung im Immunsystem
und werden von uns zur Immunmodulation bei abwehrgeschwächten Patienten
und bei Krebspatienten besonders gerne eingesetzt. Auch hier empfiehlt
sich die Anwendungsform als Eigenbluttherapie mit hinzugegebenen
Thymuswirkstoffen. Die Thymusdrüse sitzt im Halsbereich und
ist nur bei jungen Menschen nachzuweisen. Diese Drüse ist für
die Reifung und Prägung der sogenannten T-Lymphozyten verantwortlich,
die für die Immunabwehr des Körpers entscheidend sind.
Nach der Geschlechtsreife bildet sich die Drüse nach und nach
in Fettgewebe um, dadurch sinkt der Thymus-Spiegel im Blut etwa
ab dem 25. Lebensjahr deutlich ab. Mit der nachlassenden Wirkung
des Immunsystems geht dann die Zunahme von Erkrankungen wie Infekten,
Krebs oder Rheuma vermehrt einher. Insbesondere bei Krebspatienten
wurde bereits in den 60iger Jahren nachgewiesen, daß die T-Zellfunktion
und die T-Zellzahl vermindert ist. Durch die Gabe von Thymuspräparaten
konnte demgegenüber die Zahl der T-Lymphozyten wieder auf normale
Werte angehoben werden.
Somit ist die Gabe von Thymus insbesondere zu empfehlen bei Krebspatienten,
sowohl parallel zu einer Bestrahlungs- und/oder Chemotherapie, denn
durch diese wird ja zusätzlich der Körper geschwächt
und die Immunabwehr herabgesetzt, als auch bei schulmedizinisch
nicht mehr therapiebaren Tumoren, um die Abwehr des Körpers
im Kampf gegen den Krebs zu stärken. Der Krebs wird dadurch
zwar nicht beseitigt, aber an einer langsamen Ausbreitung gehindert.
In dieser Situation empfiehlt sich besonders die Kombination mit
einer Sauerstoff-Therapie. Aber auch für Patienten, die viele
Krebskranke in der Familie haben, oder anderweitig in ihrer Immunabwehr
herabgesetzt sind oder deren Abwehr durch Umweltgifte geschwächt
ist, kann eine Thymustherapie nur Vorteile bringen.
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